Der lange Weg zum Bild

Meine Fotografie ist aus der Leidenschaft am Bild entstanden und verfolgt keine kommerzielle Absichten und nehme nur selten an Wettbewerben teil.. So steht hintern den Shoots kein Druck; nur der Wunsch, den Menschen gerecht zu werden.

Pokern

Themen und Ideen

Nach der Kontaktaufnahme bilden sich die ersten Ideen. Zum Teil greift man  bestehende und bewährte Themen zurück und kombiniert diese  mit neuen Elementen. Alternativ baut man Ideen in Gesprächen neu auf.

Die Ideen kommen von beiden Seiten. Model-Ideen werden  gleichberechtigt berücksichtigt. Üblicherweise halte ich die Ideen in einem Konzept fest.

Diskussionen

Persönliche Grenzen ziehen

Vor einem Shooting reden wir über persönliche Grenzen. Man legt zum Beispiel fest, wie viel Haut auf Bildern erscheinen darf.

Die persönlichen Grenzen sind eine Hilfe bei der Themenauswahl.

Lost Place

Konzepte - Kein Shooting ohne Konzept!

Nach den Gesprächseindrücken stelle ich das Konzept zusammen. Das Konzept lebt und wird diskutiert. Diese Phase kann ein paar Minuten oder auch ein paar Wochen dauern.

In den Konzepten werden Themen, Locations, Kleidung, Accessoires und Make Up festgehalten. Normalerweise verfolge ich zunächst immer etwa ein Dutzend Vorschläge. Später schränken wir uns auf eine kleinere Auswahl ein, Vieles bleibt unrealisiert. Da immer offene Punkte bleiben, kommt es auch des Öfteren zu einer Wiederholung.

Event Shooting

TFP-Shootings

"Time For Prints" war und ist kein fest geprägter Begriff. Jeder versteht etwas anderes darunter und wandelt die Bedingungen nach Gutdünken ab. Hier empfiehlt es sich, die Vertragsbedingungen vorab sorgfältig zu prüfen. Manchmal erhält das Model lediglich zwei oder drei Bilder ohne Mitspracherecht bei der Bildauswahl oder den Veröffentlichungen.

Bei meinen Shoots entscheiden wir immer zusammen, welche Bilder freigegeben werden und wo sie gezeigt werden dürfen. Üblicherweise werden mindestens ein Dutzend Bilder zur weiteren Verwendung bearbeitet.

Gentleman-Agreement ist, dass jeder seine Kosten selbst trägt. Fahrtkostenübernahmen sind in Ausnahmefällen denkbar.

Verträge

Verträge

Ein Vertrag (sog. Model Release) schützt beide Seiten und regelt die weitere Verwendung des Bildmaterials. Der Vertrag ist natürlich verhandelbar.

Visa

Vorbereitung

Kurz vor dem Shooting bestätigen wir nochmals den Termin und klären letzte Kleinigkeiten ab. Vielleicht gibt es ja auch letzte Änderungen und Anpassungen zu besprechen?

 

Am Tage des Shootings

Ja, es ist aufregend, aber heute gilt es Hektik zu vermeiden und die Nervosität in Grenzen zu halten, denn beim Shooting legt sich die Aufregung von allein.

Am Tage des Shooting sollte das Model sich auf das Shooting persönlich vorbereiten.

Unterwäsche und eng anliegende Kleidung sollte keine Markierungen auf der Haut hinterlassen. Lockere Kleidung ist sinnvoll. Gleiches gilt für die Schuhe. Besonders deutlich und lange sieht man übrigens Abdrücke von Socken.

 

Das Shooting

Ein Shooting - ob draußen oder im Studio - läuft locker ab und dauert meist drei bis fünf Stunden. Es können aber auch mehr werden. Hierbei werden im Schnitt vier bis fünf verschiedene Themen umgesetzt. Diese werden durch gemütliche Pausen zum Umziehen, Umbauen und Kaffee trinken unterbrochen. Nach spätestens einer halben Stunde haben wir uns aneinander gewöhnt und wissen, wie wir miteinander arbeiten können. Auch bei Anfängern ist dann die üblicherweise vorhandene Nervosität gewichen und die Shootings werden locker und ungezwungen.

Begleitperson

Begleitung

Ja. Es ist erlaubt jemanden zum Shooting mitzubringen, sofern diese Person sich im Hintergrund hält. Manchmal schaffen wir es, diese Person sinnvoll mit zu beschäftigen. Häufig kann es aber auch sein, dass durch eine dritte, unbeteiligte Person Unruhe in ein Shooting hinein getragen wird und das Model gehemmt ist.

On Tour

Locations

Hier bin ich flexibel. Meistens nutze einen Homestudio, welcher fest eingerichtet ist. Des Weiteren habe ich mobile Studiokomponenten, so dass wir auch beim Model oder in jeder anderen Indoor-Location fotografieren können. Alternativ arbeite ich in dem Studio einer befreundeten Fotografin.

Bildauswahl

Ergebnisse

First Look: Wir werfen einen ersten gemeinsamen Blick auf unsere Ergebnisse. Das Model erhält nach dem Shooting eine Bildauswahl online (via PicDrop) als Referenz und zur Auswahl. Diese Bilder sind noch nicht für die Veröffentlichung bestimmt.

Studio

Bildbearbeitung

Die Bildbearbeitung ist das aufwendigste am Shooting überhaupt. Aus den Rohdaten wähle ich zunächst die Bilder, welche zur weiteren Auswahl in Frage kommen. Diese bekommen zunächst eine Standardbehandlung, um die technische Bildqualität zu verbessern. Aus diesen Bildern werden jene selektiert, die final bearbeitet werden sollen.

 

Fertige Bilder

Zur Veröffentlichung freigegebene Bilder sollten aus verständlichen Gründen technisch und künstlerisch hochwertig sein. Die freigegebenen Bilder dürfen - sofern nicht anders vereinbart - von beiden Seiten beliebig, aber nicht kommerziell genutzt werden.

Kommerzielle Nutzungen und Nutzungen durch Dritte werden üblicherweise ausgeschlossen, sofern keine anderen Absprachen schriftlich festgehalten werden.

 

 

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